Prävention von Grenzverletzungen
Ab Sommer 2026 lanciert jugend.gr und vier weitere Kantonalverbänder unter der Gesamtleitung des nationalen Dachverbands Offene Kinder- und Jugendarbeit (DOJ) ein dreijähriges Pilotprojekt zur Prävention von Grenzverletzungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, Fachstellen der OKJA dabei zu unterstützen, sichere Strukturen, klare Haltungen und wirksame Schutzkonzepte, insbesondere zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, nachhaltig zu verankern. Fünf Bündner Fachstellen nehmen an dem Projekt teil.
Das Projekt ergänzt das bestehende kantonale Arbeitsinstrument Cumpass. Es unterstützt Fach- und Bezugspersonen, ungünstige Entwicklungen und Gefährdungen des Kindeswohls frühzeitig zu erkennen und angemessen zu handeln. Die kantonale Fachberatung Kindesschutz steht dabei zusätzlich zur Seite.
Das Sozialamt Graubünden finanziert das Projekt «Prävention von Grenzverletzungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit» mit und stellt den Cumpass und die Fachberatung Kindesschutz zur Verfügung.
Grundlagen zur Prävention von Grenzverletzungen und Kindeswohlgefährdungen