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Rückblick Transnationaler Fachaustausch mit Südtiroler Jugendarbeitenden
Am Montag, 18. Mai 2026 fand in Chur ein transnationaler Fachaustausch mit 28 Jugendarbeitenden aus dem Südtirol und Graubünden statt. Der Austausch wurde im Rahmen einer Bildungsreise der Südtiroler Delegation in die Schweiz vom Bildungshaus Jukas und jugend.gr organisiert.
Die Jugendarbeitenden gingen der Frage nach, wie Extremismusprävention und Demokratiebildung in der Offenen Jugendarbeit umgesetzt wird. An den Thementische mit Best Practice Beispielen aus den kommunalen Fachstellen des Südtirols und Graubündens wurde lebhaft diskutiert. Vorgestellt wurden der Kindergemeinderat Eppan sowie die Südtiroler Projekte «Demokratiecamp» und «Demokratiepilot:innen». Auch Bündner Projekte wie die Partizipation in der Jugendarbeit Albula und Parc Ela sowie die Jugendkommission Safiental wurden präsentiert.
In den Gesprächen wurden die Gemeinsamkeiten auf der fachlichen Ebene schnell sichtbar. Unterschiede zeigten sich vor allem in den politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Am Ende nahmen die Teilnehmenden und Organisatorinnen neue Impulse, Kontakte und das Bewusstsein mit, dass Jugendarbeit als Ort gelebter Demokratie wirksam ist. jugend.gr steht auch in Zukunft im Austausch mit dem Bildungshaus Jukas sowie dem Südtiroler Dachverband netz.

Mitgliederversammlung 11.6.2026 – Save the date
Rückblick Voila-Kurs 2026
Am 31. Januar 2026 haben 11 Leitende aus Battasendas – Pfadi Graubünden, Jubla Graubünden, Cevi Ostschweiz und BESJ Graubünden am Ausbildungstag von Voila Graubünden teilgenommen.
Im Fokus stand die praxisnahe Auseinandersetzung mit den Voila-Themen – einem festen Bestandteil des jährlichen Ausbildungstags. Verbandsübergreifend und im direkten Austausch entstanden konkrete Ideen, wie Gesundheitsförderung im Jugendverbandsalltag wirksam umgesetzt werden kann.
Voila Graubünden ist das Programm zur Gesundheitsförderung von jugend.gr in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Graubünden. Ziel des Programms ist es, Jugendliche in ihrer physischen und psychischen Gesundheit zu stärken und praxisnahe Angebote in den Verbänden zu fördern.

Prävention von Grenzverletzungen in der OKJA: Jetzt am nationalen Projekt teilnehmen!
Ab dem Sommer 2026 startet der nationale Dachverband der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ) mit jugend.gr und vier weiteren Kantonalverbänden ein nationales Projekt zur Prävention von Grenzverletzungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, Fachstellen in der ganzen Schweiz dabei zu unterstützen, sichere Strukturen, klare Haltungen und praxistaugliche Schutzkonzepte, insbesondere im Bereich der sexualisierten Gewalt, nachhaltig zu verankern.
In diesem dreijährigen Pilotprojekt werden Standards, Leitfäden, Weiterbildungen sowie Unterstützungsinstrumente erarbeitet, überprüft und weiterentwickelt, die auf die lokalen Begebenheiten der kommunalen und regionalen Fachstellen abgestimmt sind. Das Projekt wird durch den DOJ, der Fachstelle Limita zur Prävention sexueller Ausbeutung und jugend.gr fachlich begleitet.
Für die Umsetzung in Graubünden ist die Teilnahme von mindestens fünf Fachstellen vorgesehen. Neben personellen Ressourcen braucht es keinen zusätzlichen finanziellen Aufwand. Interessierte Fachpersonen und Entscheidungsträger:innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind eingeladen, sich bei jugend.gr zu melden.
Stellenausschreibungen / Jobs in Graubünden
Aktuell sind keine Stellen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Graubünden ausgeschrieben.